Naturheilpraxis Sandra Krust


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Augendiagnose

"Schau mir in die Augen Kleines"

Ob Humphrey Bogart die Kunst der Augendiagnose beherrscht hat wissen wir nicht, höchstwahrscheinlich war es nicht der Fall.

Die Augen als der Spiegel der Seele, so heißt es und tatsächlich ranken sich viele Weisheiten um die Augen und das was wir so angeblich darin sehen wollen. Aber tatsächlich ist das Auge entwicklungsgeschichtlich an allen drei Keimblättern (aus denen sich der Mensch entwickelt) beteiligt. Das Auge wird sowohl vom sympathischen, wie auch parasympathischen Nervensystem beeinflusst. Das eine Nervensystem macht die Pupille klein, das andere sie groß.

So verwundert es uns nicht, dass bei einem sympathischen Menschen unsere Pupille groß wird. Die Damenwelt nutzte die pupillenerweiternde Eigenschaft der Tollkirsche um die Pupillen künstlich größer zu machen. Dadurch wollten sie attraktiver erscheinen.Die Augendiagnose hat aber tatsächlich Vieles zu bieten, was über künstlich vergrößerte Pupillen hinausgeht. In der Augendiagnose werden sogenannte Konstitutionstypen unterschieden. Diese sind hauptsächlich in ihrer Reaktion auf Krankheiten unterschiedlich. Die nächste Unterscheidung findet dann in sogenannten Diathesen statt. Hier könnte man von Reaktionslagen sprechen. Jedem Organ ist auf der Iris ein Gebiet zugeordnet. Finden sich in dieser Region Krankheits- oder Defektzeichen, kann evtl. auf eine Erkrankung geschlossen werden. Es wird im Großen uns Ganzen die Farbe und Form der Augen, sowie die Zeichnung auf den Iriden zur Diagnostik verwendet. Auch Farbe und Aussehen der Augenumgebung, wie Ober- und Unterlider werden in die Betrachtung mit eingefügt.Trotz allem hat die Augendiagnose nichts mit "Wahrsagerei" zu tun, denn eine professionelle Augendiagnose wird immer durch die Anamnese (Befunderhebung) und klinische Untersuchung untermauert.


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